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  1. Marion Flowerhorn UFA auf Der Flowerhorn-Fisch am

Beleuchtung für Süßwasseraquarien

Es gibt zwei Hauptmöglichkeiten zur Beleuchtung eines Aquariums: man kann entweder ein Neonröhrensystem verwenden oder ein System mit HQL-Lampen (Halogen-Metalldampflampen). Die Beleuchtung ist sehr wichtig für das Aquarium, nicht nur für Pflanzen sondern auch für alle darin lebenden Tiere. Lampen sichern nicht bloß die einfache Beleuchtung, sondern auch die nötige Energie für viele biologische und chemische Vorgänge.

Bei der Planung der entsprechenden Beleuchtung für das Aquarium könnte man sich denken, dass die Nachbildung des Sonnenspektrums (das heißt das selbe Licht wie das der Sonne) das wichtigste Ziel ist, das ist aber nicht so. Tiere und Pflanzen die in verschiedenen Gewässern leben erhalten auch das Sonnenlicht auf verschiedene Weise (man muss nur daran denken, wie unterschiedlich der Lichtbedarf der Tiere die in klaren Wässern leben von dem der Bewohner tiefer, dunkler Gewässer ist). Außerdem gibt es noch keine solche Lampen, die das Lichtspektrum der Sonne treu wiedergeben können.

Beim Kauf einer Lampe wirst du bestimmt vielen verschiedenen Informationen über die Art der Beleuchtung begegnen, und manche von diesen Angaben können auch nicht leicht zu verstehen sein. Für Aquarien sind die Farbtemperatur und der Ra-Wert wichtig.

Die Farbtemperatur ist die dem menschlichen Auge sichtbare Farbe des Lichtes, das von der Lampe ausgestrahlt wird. Man spricht über Temperatur weil theoretisch ein schwarzes Objekt (ein ideales Objekt, das alle Strahlung aufnehmen kann) eine gewisse Temperatur erreichen müsste, um die von der Lampe ausgestrahlte Farbe zu zeigen. Eine Lampe von 3000°K zum Beispiel erzeugt ein rötliches Licht, und das heißt, dass das schwarze Objekt eine Temperatur von 3000°K erreichen müsste, um diese rötliche Farbe aufzunehmen. Die Hauptregel dafür kann am einfachsten so formuliert werden: je höher die Temperatur, desto näher wird die Farbe des ausgestrahlten Lichts zum blauen Ende des Spektrums sein. Diese Information ist aber nicht genügend, um herauszufinden ob eine Lampe für unser Aquarium entsprechend sein wird, weil gleichfarbige Lampen mit der selben Temperatur verschiedene Spektren haben können, und eine Lampe auch besser sein kann als die andere.

Die Farbe der beleuchteten Objekte ist eine weitere Information, die berücksichtigt werden sollte. Wie es oben schon erwähnt wurde können zwei Lampen mit gleicher Farbtemperatur, die auch von unseren Augen für gleichfarbig empfunden werden, die Objekte verschieden beleuchten (zum Beispiel werden diese grüner oder blauer erscheinen). Das geschieht weil das ausgestrahlte Lichtspektrum verschieden ist. Diese Qualität des Lichtes wird in Ra gemessen, auf einer Skala bis 100. Der Ra-Wert einer Lampe wird festgestellt indem man die Farbe eines beleuchteten Testobjekts mit der Farbe des selben Objekts im Licht der Referenzlampe vergleicht. Je näher der Ra-Wert einer Lampe an den Wert von 100 liegt, desto ähnlicher ist ihr Lichtspektrum dem der Sonne.

Beleuchtung mit Glühlampen

Glühlampen sind die meistverwendeten Lichtquellen, und vielleicht auch die billigsten. Außerdem haben die zur Innenbeleuchtung benutzten Lampen dieser Art meistens Ra-Werte von fast 100. Trotzdem sind sie für Aquarien nicht geeignet weil ihre Farbtemperatur viel zu niedrig ist und bei werten zwischen 2000°K – 2800°K eine rötliche Farbe ohne blaue Töne zeigt.

Neonbeleuchtung

Neonröhren sind das meistbenutzte Beleuchtungsmittel für Aquarien, weil viele Röhre mit verschiedenen Charakteristiken erhältlich sind, die in den verschiedenen Situationen eingesetzt werden können. Es ist wichtig eine Neonröhre mir einem Ra-Wert von mindestens 90 zu wählen, weil sonst das Defizit des Spektrums bei den Pflanzen Probleme verursachen kann und außerdem auch zur Vermehrung der Algen beitragen kann, da sie von diesem Lichtproblem nicht betroffen sind. Um das Problem zu vermeiden wird empfohlen zwei Neoröhren mit ähnlichem Ra-Wert aber verschiedenen Farbtemperaturen zu benutzen, damit sie sich die Mängel im Spektrum gegenseitig ausgleichen können. Zum Beispiel wenn man zwei Neonröhren von über 90 Ra benutzt, die eine mit einer Farbtemperatur von 4000°K und die andere von 5500°K, wird das Ergebnis eine gute Beleuchtung sein, die nicht zu blau und auch nicht zu rot ist.

Wenn du ein Standard-Aquarium mit mehreren Pflanzen hast, ob du schon erfahren bist oder gerade erst anfängst, können Neonröhren eine gute Lösung sein aus folgenden Gründen:

Da man zwischen vielen Herstellern wählen kann, gibt es auch eine gute Preisauswahl. Neben den Neonröhren der traditionellen Firmen wie Osram oder Philips sind auch auf Aquarien spezialisierte Marken wie Dennerle, Tetra, Aquarium Systems usw. erhältlich. Bei der Auswahl der Neonröhren muss man unabhängig von der Marke den Ra-Wert und die Farbtemperatur beachten, nicht bloß den Namen. Zum Beispiel als Pflanzen stimulierend gekennzeichnete Röhren mit einer Farbe die eher rot als blau ist wurden für Landpflanzen entwickelt und eignen sich nicht für den Einsatz in Aquarien, wo sie die Überwucherung von Algen verursachen.

HQL-Beleuchtung

HQL-Lampen enthalten Metallhalogenide und haben Ra-Werte von fast 100. Diese Lampen können in Aquarien mit vielen Pflanzen hervorragende Ergebnisse bieten, weil sie dank ihrer spezialen Struktur das Licht auf eine der natürlichen Sonnenbeleuchtung sehr ähnliche Art ausstrahlen. Das heißt dass ihr Licht aus einem Punkt ausgestrahlt wird und daher abwechselnd helle und dunkle Regionen bildet, während bei Neonröhren das Licht nicht aus einen einzigen Punkt ausgestrahlt wird. Allerdings haben auch diese Lampen ihre Probleme:

Die oben genannten Probleme sind keine Mängel der Lampen selbst, sie zeigen aber dass diese Beleuchtungssysteme nicht für Standard-Aquarien geeignet sind, sondern für große Becken die sehr reich an Pflanzen sind und daher auch viel Licht zur Nachahmung der natürlichen Beleuchtung brauchen.

Copyright: Dieser Beitrag wurde ursprünglich von Michela Ferretti geschrieben. Das volle Copyright zu diesem Beitrag gehört Aqua-fish.net.

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