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  1. Marion Flowerhorn UFA auf Der Flowerhorn-Fisch am

Interne und externe Aquariumfilter

Sowohl interne als auch externe Filter sind gute Lösungen zur Reinhaltung des Wassers und zur Sicherung entsprechender chemischer Werte. Mann kann nicht im Voraus sagen, welches System das beste ist, da alles von verschiedenen Beckenspezifischen Faktoren abhängt.

Interne Filter

Interne Filter sind gewöhnlich rechteckige Kisten, die mit Saugnäpfen an der Beckenwand befestigt werden. Sie können aus zwei oder drei Abschnitten bestehen, welche Filtermittel, eine Pumpe und manchmal auch einen Wasserheizer enthalten können.

Oft sieht man in den Geschäften wirklich kleine interne Filter für 40 Liter Becken – auch wenn diese angeblich spezielle Technologien anwenden, sind sie meistens zu Reinhaltung des Aquarium ungeeignet.

Mehr Pflanzen einzusetzen und die Zahl der Fische zu senken ist keine Lösung gegen einen ungeeigneten Filter, vor allem bei kleinen Becken, da ein zu kleiner Filter keine konstanten chemischen Werte garantieren kann. Selbst wenn er das Wasser gut genug reinigt, können wegen der kleinen Menge an Filterbakterien eintretende größere plötzliche Änderungen des Nitrit-, Nitrat-, und Ammoniakgehalts für die Fische und Pflanzen tödlich sein.

Eine nützliche Regel durch die sichergestellt werden kann, dass der interne Filter für das Aquarium geeignet ist, sagt, dass ein solcher Filter gewählt werden soll, der fast so groß ist wie die kleinere Seitenwand des Beckens.

Die Entscheidung über das Filtermittel ist Meinungssache, allerdings ist es immer besser zwei verschiedene Filterungen auszuführen: eine mechanische und eine biologische.

Wenn der Filter in drei Abschnitte geteilt ist, sollte man ins Zufluss-Abschnitt ein bisschen Schwamm hineinlegen, damit Blätter, Futterreste und andere größere Objekte nicht eindringen können. Der mittlere Abschnitt kann dann mit Keramikringen oder anderen biologischen Filtern gefüllt werden – hier werden die meisten Filterbakterien leben. Auch der dritte Abschnitt sollte Schwamm enthalten, damit eventuell übriggebliebene größere Schmutzteile die Pumpe nicht erreichen können.

Die Reinigung der internen Filter kann schwierig sein. In manchen Einheiten bestehen die Abschnitte aus leicht zu entfernenden Körbchen, die demontiert werden können, ohne dass dabei das Wasser verschmutzt wird. Wenn es bei deinem Filter nicht möglich ist, die einzelnen Elemente separat zu reinigen, sollte alle 20 Tage der Schwamm gewechselt werden. Wenn er noch brauchbar aussieht, kann er unter Wasser gewaschen und wieder zurück gelegt werden. Der biologische Filter darf nicht oft gewechselt werden, weil die Zahl der enthaltenen Filterbakterien desto höher wird, je länger er verwendet wurde. Wenn du siehst, dass er schon wirklich schmutzig ist, kannst du auch bloß ein einziges Element ersetzen.

Interne und externe Aquariumfilter, 1

Externe Filter

Es gibt viele verschiedene externe Filter, die meistverwendeten jedoch sind die folgenden zwei Typen:

Der klassische externe Filter besteht aus einem hermetisch verschlossenen Behälter, der mit dem Aquarium durch ein Zu- und ein Ausflussrohr verbunden ist. Diese Einheiten können neben oder auch unter das Becken gelegt werden, und werden meist für größere Aquarien verwendet.

Der externe Aufhängefilter benutzt ein ziemlich neues Filtersystem. Er besteht meist aus einer rechteckigen Schachtel, die mithilfe ihrer hakenförmig ausgebildeten Seite an die Wand des Beckens gehängt werden kann. Die Pumpe befindet sich im Eingangsabschnitt und saugt sich das Wasser durch ein solides Rohr ein. Das gefilterte Wasser fließt dann in kleinen Kaskaden auf der wellenförmigen Aufhängeseite herunter. Diese, für kleine Aquarien gedachten Filter sind wirklich nett anzuschauen. Wegen der Aufhängeseite können sie nur mit offenen Becken verwendet werden, außer wenn man den Aquariumdeckel an die Form des Filters anpasst.

Externe Filter bieten gewöhnlich guten Wasserschutz und sichere Kontrolle der chemischen Werte. Die interne Struktur des Filters ist bei jeder Marke verschieden, gewöhnlich sind aber sowohl klassische als auch Aufhängefilter in kleine herausnehmbare Körbe oder Abschnitte geteilt. Externe Filter sind in allen Fällen leichter zu putzen, weil keine Gefahr besteht, bei der Reinigung das Wasser zu verschmutzten. Außerdem können bei vielen klassischen externen Filtern die Zu- und Ausflussrohre geschlossen und im Aquarium installiert gelassen werden, während man den Filter in einem anderen Raum, zum Beispiel im Badezimmer oder im Garten putzt, so dass dabei kein schmutziges Wasser herumgeschüttet wird.

In manchen externen Filtern liegt die Pumpe gleich am Zuflussrohr. Bei diesen Modellen kann der Motor der Pumpe durch größere Schmutzpartikel beschädigt werden. Meistens wird ein Sieb verwendet um das Eindringen der Schmutzteilchen zu verhindern. Man sollte immer sicherstellen, dass das Sieb für die Aufgabe auch wirklich gut ist. Im Zweifelsfall kann das Zuflussrohr mit einem Stück Schwamm versehen werden.

Interne und externe Aquariumfilter, 2

Interne und externe Aquariumfilter, 3

Wie wählt man den geeigneten Filter für das Aquarium?

Wie es schon oben gesagt wurde, gibt es kein allgemein bestes Filtersystem. Alles hängt von den Eigenschaften deines Aquariums ab.

- Wenn du dir dein erstes Aquarium kaufen möchtest, wird es sicherlich leicht sein, Becken mit internem Filter zu finden. Wenn der Filter groß genug ist (wie oben erklärt), wirst du keine Probleme haben.

- Wenn du ein kleines Aquarium mit internem Filter hast, und Probleme wegen Wasserverschmutzung auftauchen, solltest du überprüfen, ob der biologische Filter gut funktioniert, und auch sicherstellen, dass das Becken nicht überbesetzt ist, bevor du den internen Filter durch eine externe Einheit ersetzt.

- Externe Filter haben gewöhnlich sehr starke Pumpen, deswegen sollten für kleine Becken eher Aufhängefilter gewählt werden, da sie speziell für kleine Wassermengen konzipiert wurden.

- Durch die Verwendung viel zu großer Filter (dies gilt vor allem für externe Modelle) werden Verschmutzungen selbstverständlich sehr gut beseitigt, allerdings ist die Wasserströmung dabei auch sehr stark, was manche Fische krank machen und auch Algenwuchs verursachen kann.

- Wenn du das Filter nicht oft putzen möchtest und auch eine einfachere Reinigungsmöglichkeit suchst, solltest du dich für einen klassischen externen Filter entscheiden.

- Wenn Gefahr besteht, dass kleine Kinder oder Haustiere über das Aquariumzubehör stolpern könnten, sollte lieber ein interner Filter gewählt werden.

- Für große Aquarien mit niedrigem Wasserstand – wie zum Beispiel Paludarien oder Becken für Frösche oder Wasserschildkröten – sollten klassische externe Filter verwendet werden, weil sie auch bei niedrigem Wasserstand gut funktionieren.

Copyright-Hinweis: Dieser Beitrag wurde von Michela Ferretti geschrieben. Alle Urheberrechte im Bezug auf den Beitrag gehören Aqua-fish.net.

Bilder

Die aufgeführten Bilder stellen keine Werbung für irgendwelche Produkte dar, sondern sind rein informativ.

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