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  1. Marion Flowerhorn UFA auf Der Flowerhorn-Fisch am

Aquarium Filter Systeme

Für einen Neuling in der Fischhaltung kann die Entscheidung, welches Filtersystem er kaufen soll, manchmal etwas verwirrend sein. Da gibt es so viele verschiedene Typen zur Auswahl, was wird wohl das effizienteste System für seinen Tank sein? Es macht keinen Sinn, in einen großen Kanisterfilter zu investieren, wenn man nur einen kleinen Tank besitzt. Durch entsprechende Recherche kann man sich viel Geld ersparen und trotzdem hohe Wasserqualität erhalten.

Die beiden Hauptfaktoren bei der Auswahl eines Systems sind das Volumen des Tanks und was man darin halten will. In manchen Fällen werden Sekundär-Filter erforderlich sein; in solchen Fällen bedeutet das nicht unbedingt, dass man zwei identische Filter anschaffen muss, es kann auch ein kleinerer, zweiter Filter als Backup eingesetzt werden. Es spart viel Zeit und zukünftigen Ärger, wenn man sein Filtersystem zu Beginn ordentlich plant.

Wozu brauche ich überhaupt einen Filter?

Ein Aquarium hat in sich geschlossene Parameter; das bedeutet, wenn ein Fisch das Wasser verschmutzt, bleibt diese Verunreinigung im Tank, es sei denn, sie wird auf andere Art entfernt. In der Natur reinigen sich Meere, Seen oder Flüsse selbst von ihren Schadstoffen, d.h. durch eigenständige Aufräumung und Bereinigung. Dies geschieht in einem Aquarium nicht, wir selbst müssen dafür sorgen und die Voraussetzungen schaffen.

Einige der Basis-Filter erlauben dies nicht, deshalb ist dies bei der Kaufentscheidung zu berücksichtigen.

Filterarten

Wie bereits erwähnt, kann man aus verschiedenen Filterarten auswählen, deshalb möchte ich hier eine kurze Anleitung zu am Markt erhältlichen Filtern geben, um die Kaufentscheidung einfacher zu machen.

Bodenfilter:-

Diese Filter gibt es seit Jahren, in den frühen Tagen der Fischhaltung waren sie einige Zeit die einzig erhältlichen. Es gibt verschiedene Ansichten zu dieser Art der Filtrierung und viele moderne Fischhalter vermeiden die Verwendung solcher Filter, die andere Seite der Medaille wiederum ist, dass manche Fischhalter auf diese Art der Filtrierung schwören. Sie bestehen aus einer Filterplatte, die direkt am Boden des Aquariums liegt und der Kies ist darüber verteilt. Ansaugröhren, die am Ende der Platte positioniert sind, ziehen das Wasser durch den Kies hinein in die Platte und durch die Röhren wieder hinaus. Um den Durchfluss zu gewährleisten, werden Luftpumpen oder Antriebsköpfe verwendet.

Diese müssen vor allem anderen installiert werden, denn sollte alles blockieren, kann dies dazu führen, dass der Tank auseinander genommen werden muss, um das Problem zu beheben. Da der Kies als Filtermedium funktioniert, bedeutet dies, dass eine große Fläche für biologische Filtrierung verwendet wird, jedoch keine mechanische oder chemische Filtrierung durchgeführt wird. Im Kies werden sich Ablagerungen bilden, das heißt es ist in regelmäßigen Abständen eine Absaugung vorzunehmen, um Blockaden des Systems zu vermeiden.

Einer der Nachteile hiervon ist, dass sich unter der Platte Ablagerungen und Mulch bilden können, einzige Abhilfe dafür ist, den Tank auseinander zu nehmen und gründlich zu reinigen. Nach einer gewissen Zeit wird sich der Wasserfluss ebenfalls verlangsamen. Einige Bauarten sind mit Rückstromfunktion ausgestattet, was den Wartungsaufwand verringern kann, da das Wasser durch den Kies zurückgedrückt wird.

Schwammfilter:-

Dies sind die einfachsten Filter, die man kaufen kann, und doch sind sie extrem effizient was die mechanische und biologische Filtrierung anbelangt. Ein Stück Schwamm ist über ein Ansaugrohr geschoben; der Wasserdurchfluss wird dann durch Hinzufügen einer Luftleitung zu der Röhre hergestellt. Viele der modernen Schwammfilter haben gerippte oder gewölbte Formen, um die Oberfläche zu vergrößern, was natürlich die biologische Belastung für den Filter erhöht. Diese werden hauptsächlich in Zuchttanks verwendet (um zu verhindern, dass die Fischzucht in die Ansaugleitung von Filtern gesogen wird) und für Quarantänebecken, da dort keine chemische Filtrierung erforderlich ist, wenn eine Arzneimittelbehandlung vorgenommen wird.

Die einzige erforderliche Wartung für diese Filter ist das regelmäßige Auswaschen von altem Tankwasser aus den Schwämmen, da diese dazu neigen bei der mechanischen Filtrierung zu verstopfen. Es ist nicht ratsam, diese in stark befüllten Tanks zu verwenden, es sei denn als Sekundär-Filter.

Box Filter:-

Dies sind alte Favoriten von mir; ich bezeichne sie gerne als Wasserputzer. Sie bestehen aus einer Plastikbox, die normalerweise mit Filterwolle und Karbon gefüllt ist. Eine Luftleitung erzeugt den Wasserfluss nach dem selben Prinzip wie bei den Bodenfiltern und den Schwammfiltern. Sie sind ideal für Quarantänebecken, da sie eine gute mechanische und chemische Filtrierung gewährleisten, was ideal ist für das Entfernen von hinzugefügten Arzneimitteln. Für biologische Filtrierung können sie nicht verwendet werden, deshalb sollte neben diesen Filtern ein Primär-Filter eingesetzt werden.

Doch auch hier ist der Hauptnachteil, dass sie eine regelmäßige Reinigung erforderlich machen, aber das ist einfach zu erledigen.

Externe Powerfilter:-

Diese sind allgemein bekannt als Hängefilter, da sie einfach an der Rückseite des Tanks hängen. Sie bestehen aus innen liegenden Kammern, in die wahlweise mechanische oder chemische Filtermedien gefüllt werden können. Die biologische Filtrierung wird durch ein Bio Wheel, im wesentlichen ein auf eine Achse aufgesteckter Schwamm, gewährleistet. Während es sich dreht, zieht es über eine Ansaugröhre Wasser aus dem Tank. Sobald das Wasser alle Kammern passiert hat, wird es über einen Plastikschacht in den Tank zurückgeführt. Der größte Minuspunkt hier ist die Größe der Kammern für die Filtermedien; diese können nur Filtermedien für Tanks bis zu einer Größe von 50 Gallonen aufnehmen. Aus welchen Gründen auch immer waren diese Filter in Großbritannien niemals besonders beliebt, sind aber weit verbreitet in den Vereinigten Staaten und Kanada.

Interne Powerfilter:-

Interne Filter werden unter der Wasseroberfläche eingesetzt, sind ideal für kleinere Tanks, größere Anlagen können sie jedoch nicht bewältigen. Sie sind kleiner als die externen Powerfilter, was auch bedeutet, dass für größere Mengen an Filtermedien nicht genug Platz zur Verfügung steht. Die meisten von mir verwendeten Modelle verfügen nur über zwei Schwammblätter für die mechanische und biologische Filtrierung.

Für gewöhnlich sind sie mit Gummiplättchen an der Innenseite des Tanks angebracht, was auch als vorteilhaft betrachtet werden kann, da sie auch noch funktionieren, wenn sie unterspült sind. Ideal für niedrige Wasserpegel, wie z.B. in Schildkrötentanks. Manche Halter sind nicht begeistert über ihren Einsatz, da sie das Aussehen der Innenseite des Tanks verunzieren.

Externe Kanisterfilter:-

Kanisterfilter sind ideal für größere Aquarien (über 30 Gallonen), normalerweise sind sie im Aquariumsunterschrank, direkt unter dem Tank, angebracht. Sie gewährleisten alle 3 Stufen der Filtrierung und können, abhängig vom verwendeten Biotop, mit vielen verschiedenen Filtermedien befüllt werden. Diese Filterart wird ständig verbessert und die Hersteller versuchen laufend, bessere Modelle herauszubringen. Das Filtermedium befindet sich in einem druckdichten Kanister; die meisten Modelle verfügen auch über ein automatisches Schließventil, so dass das Gehäuse zu Reinigungszwecken ganz einfach entfernt werden kann. Diese Filter sind ideal für Süßwasseranlagen, können aber bei Verwendung in Salzwasser-Tanks Probleme verursachen, in diesem Fall haben sie den Spitznamen Nitrat-Fabrik. Da der Filter außerhalb des Haupttanks arbeitet, kann es als Nebeneffekt zu einer Verringerung des, für die Bakterien nützlichen Sauerstoffgehalts kommen.

Aquarium Filter Systeme, 1

Aquarium Filter Systeme, 2

Aquarium Filter Systeme, 3

Nass-/Trockenfilter:-

Diese Filter sind auch bekannt als Tropffilter, da das Wasser langsam durch die mechanische Filtrierung, normalerweise Plastik-Biobälle, tröpfelt, bevor es das restliche Filtermedium erreicht. Diese Filter sind ganz sicher besser für die biologische Filtrierung, als jede andere erhältliche Filterart. Auf Grund der komplexen Struktur mancher Produkte sind diese eher für den erfahrenen Fischhalter geeignet und sehr oft werden diese in Behältern unter dem Aquarium angebracht. Immer öfter werden sie auch im Gebrauch mit großen Salzwasseranlagen gesehen.

Fließbettfilter/Flüssigsandfilter:-

Bei diesen Filtern wird das Filtermedium an einer Aufhängung in einer Kammer gehalten. Für die biologische Filtrierung kann Sand verwendet werden, da die Aufhängung die Oberfläche, an der sich Bakterien ansiedeln können, ziemlich vergrößert. Meistens werden diese Filter für die chemische Filtrierung mit Medien zur Entfernung von Nitraten oder Phosphaten verwendet. Sie können bei einem Stromausfall Probleme verursachen, denn die Nitrate können spiralartig aufsteigen, sobald sich das Filtermedium gesetzt hat.

Diatomfilter:-

Diatomfilter verwenden spezielle Filtermedien, genannt Diatomaceous Earth bzw. Kieselgur. Dieses bildet sich aus dem Skelett einzelliger Algen (Diatomee). Ihre Skelette sind mit Tausenden Poren versehen, die kleinste Partikel im Wasser erfassen können. Dies sind die besten mechanischen Filter, die man kaufen kann. Sie entfernen sogar Parasiten, Mikroben und Algensporen und machen das Wasser kristallklar. Da sie sehr leicht verklumpen, können sie nur als Sekundärfilter verwendet werden.

Wie jeder Fischhalter berichten kann ist es so, dass ein Filtrierungssystem, das in einem Tank funktioniert, in einem anderen Tank nicht so effizient sein kann. Es gibt so viele verschiedene Meinungen darüber, welche Filter die besten sind; es zahlt sich sicher aus, sich mit erfahrenen Fischhaltern über deren Ansichten zu unterhalten.

Ich hoffe, dieser Artikel hat Ihnen bei Ihren Entscheidungen etwas geholfen, doch denken Sie daran: diese Aussagen basieren nur auf meiner eigenen Sicht der Dinge; andere Fischhalter werden ihre eigene Meinung haben.

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