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  1. Marion Flowerhorn UFA auf Der Flowerhorn-Fisch am

Guppies

Poecilia reticulata, auch bekannt als Guppies, sind unter den heute am meisten gehaltenen Fischen in der Aquariumsbranche. Mit dem Spitznamen „Millionenfisch“ bezeichnet, ist der Guppy als eine höchst fruchtbare Spezies bekannt, der bereitwillig in jeder Umgebung laicht. Guppies gehören zur Familie der Poecilia und sind Lebendgebärer, was bedeutet die Weibchen gebären lebende Brut, nachdem sie von einem Männchen befruchtet wurden. Dieser Fisch wird zwecks der Entwicklung eines eindeutigen Bereichs von Farbkombinationen und Flossendarstellung selektiv gezüchtet. Das Aufregende bei der Zucht dieses interessanten kleinen Lebendgebärers ist zu sehen, welche Art von Kombinationen als nächstes produziert werden.

Der Guppy kommt aus verschiedenen Süßwasserregionen Süd- und Zentralamerikas ebenso, wie aus der Karibik und kann sehr leicht an einen breiten Bereich von Temperaturen zwischen 66-82ºF gewöhnt werden. Sie gedeihen in weichem oder hartem Wasser, von neutralem bis alkalischem pH (7.0-7.5) und wachsen bis zu einer Länge von 2.5 Inch. Guppies sind eine nicht aggressive Spezies, die es liebt, in einem gut bepflanzten Tank mit nicht weniger als 20 Gallonen Wasser und zusammen mit anderen kleinen, nicht aggressiven Spezies zu leben. Fließendes, gut gefiltertes Wasser ist für die optimale Guppy-Pflege erforderlich. Sie fressen beinahe jedes Futter, das ihnen gegeben wird, inklusive frische oder gefrorene Salzwassergarnelen, lebende Insekten, die klein genug sind, um in ihr Maul zu passen und zubereitetes Flockenfutter. Im Aquarium gezüchtete Guppies sind definitiv stark unterschiedlich zu den in der Wildnis gefangenen. Die vervollkommnte Darstellung farbenprächtiger Flossen ist ein direktes Resultat sorgfältiger, selektiver Zucht. In der Wildnis gefangene Guppies, bekannt als Endler´s Livebearer, sind dunkel-olivgrün bis grau in der Farbe und ihre Flossen sind kürzer, nicht so elegant. In der Wildnis ist dieser Fisch bekannt dafür, in frischem und brackigem Wasser zu leben, es wird deshalb empfohlen, als Teil ihrer optimalen Haltung Aquariumssalz zu verwenden.

In verschiedenen anderen Teilen der Welt werden Guppies zur Kontrolle des Moskito- und Insektenbestands eingesetzt. Sie fressen die Moskitolarven, sobald sie aus ihren Eiern an die Wasseroberfläche schlüpfen. Dieser Prozess funktioniert nur deshalb, weil Guppies so gut anpassungsfähig an unterschiedliche Wasserkonditionen, denen sie ausgesetzt werden, sind.

Die Geschlechtsbestimmung dieser Spezies ist unkompliziert, da Guppies geschlechtlich zweigestaltig sind. Das heißt, die Männchen dieser Spezies haben vollkommene Farben und Flossenausprägungen, während die Weibchen schlicht sind und ihnen aufwändige Verzierungen jeglicher Art fehlen. Wenngleich einige Weibchen als mögliches Resultat von Inzucht-Mutationen irreführende Farben und Flossenausprägungen haben. Die Männchen sind für gewöhnlich kleiner, während die Weibchen dazu neigen, größer zu sein. Der verlässlichere Weg, das Geschlecht dieser Spezies zu bestimmen ist, nach dem Gonopodium des Männchens zu sehen. Das ist eine modifizierte Analflosse, die dafür verwendet wird, die Weibchen zu schwängern.

Der Guppy wird “Millionenfisch” genannt, dies speziell wegen seiner Fähigkeit sich wieder und wieder fortzupflanzen, resultierend in etwas, das wie eine Million kleiner Fische erscheint. Diese Spezies ist ein Lebendgebärer, das bedeutet, sie gebären lebende Junge. Sobald befruchtet, kann ein weiblicher Guppy in ihrem Körper Spermien speichern, was ihr erlaubt, immer und immer wieder trächtig zu werden, ohne sich nochmals paaren zu müssen. Es ist bekannt, dass Weibchen in ein Aquarium ohne Männchen nach Hause gebracht wurden und sich trotzdem fortgepflanzt haben. Das ist wirklich ein außergewöhnliches Merkmal, das diese Fische in der Branche hervor gehoben hat.

Wird ein Weibchen trächtig, sollte es vom Männchen separiert werden, wenn überhaupt eines vorhanden war. Du kannst feststellen, wenn ein Weibchen trächtig ist, da sie dann einen dunklen Fleck auf ihrem Bauch, bekannt als „gravid spot“ (Trächtigkeitsfleck), entwickelt. Ihr Bauch schwillt an, bis es aussieht, als würde sie platzen. Zu diesem Zeitpunkt ist es vorteilhaft, das Weibchen in einen Zuchttank zu geben, denn diese Spezies betrachtet die Brut mehr als Futter denn als Babys. Sie zeigen keine großartigen elterlichen Fähigkeiten wie manche andere Fische, im Gegenteil, die Jungen werden sich selbst überlassen, um sich zu verstecken und um ihr Leben zu kämpfen. Zuchttanks bieten Schutz und erlauben der Brut, in einer Spalte zu versinken, wo sie von der Mutter nicht erreicht werden können. Sobald das Weibchen mit dem Gebären ihrer Brut fertig ist, kann man sie einfach separieren und die Brut in einen eigenen Tank geben. Guppies haben durchschnittlich 40 Babys pro Wurf und durchschnittlich 7 oder mehr Würfe während ihrer Lebensdauer. Die Trächtigkeit dauert durchschnittlich 28 Tage und ein Weibchen kann innerhalb von Stunden nach der Geburt durch ihre gespeicherten Spermien wieder trächtig werden.

Neugeborene Brut ist voll in der Lage, kleines Futter zu fressen und für sich selbst zu sorgen. Die Eltern sind nicht mehr verantwortlich für die Pflege ihrer Jungen, sobald sie geboren sind, sie sind deshalb für sich selbst verantwortlich und müssen Gefahr vermeiden und von Haus aus wissen, wie sie überleben. Es braucht durchschnittlich 6 Wochen bis zur sexuellen Reife, auch wenn erwachsene Männchen die Weibchen in früherem Alter befruchten können. Das ist jedoch nicht ratsam, deshalb ist es besser, die Männchen von den Weibchen getrennt zu halten. Es wird ebenfalls empfohlen, Männchen und Weibchen der selben Eltern zu separieren und separat zu halten. Dies deshalb, um Inzucht zu vermeiden, die unerwünschte Merkmale, wie Verkrüppelung und Unfruchtbarkeit des Nachwuchses, hervorrufen kann. Um derartige Vorfälle zu vermeiden, ist es am besten, sorgfältig nicht verwandte, erwachsene Guppies miteinander zu halten.

Guppies werden selektiv gezüchtet für die unterschiedlichen Phänotyp-Kombinationen, die erwünschte Merkmale betreffend Farben und Flossen hervorbringen. Guppies gibt es in einer großen Auswahl an Farbkombinationen mit unterschiedlichen Farben, Mustern und Schwanzausbildungen. Sie werden nach den Farben ihrer Schwänze benannt und nicht nach ihren Körpern. Was die unterschiedlichen Arten von Guppies anbelangt, scheinen die Kombinationen endlos zu sein, deshalb ist es auch so eine faszinierende Sparte.

Zu den unterschiedliche Schwanzformen gehören (sind aber nicht limitiert auf):

Zu den unterschiedlichen Mustern gehören (sind aber nicht limitiert auf):

Die vordere Hälfte des Guppy-Körpers ist für gewöhnlich Gold, Grau oder Silber, es können aber – je nach Individuum – auch andere Farbvariationen sein. So gut wie jede Farbe kommt im Dekor der Guppy-Spezies vor, von Abstufungen der Primär- und Sekundärfarben bis hin zum ganzen dazwischen liegenden Spektrum. Die Farben zeigen sich in einer Vielfalt an Mustern und Musterkombinationen.

Zu den verschiedenen Mustern gehören (sind aber nicht limitiert auf):

Bilder

Guppy, 1

Guppy, 2

Guppy, 3

Quellen

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