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  1. Marion Flowerhorn UFA auf Der Flowerhorn-Fisch am

Aquariumsfisch-Krankheiten

Häufige Krankheiten, Symptome, Behandlung und Vorbeugung

Vorbeugen von Krankheiten

Ziemlich viele Aquarianer behandeln ihre Fische routinemäßig gegen verschiedenste Gesundheitsprobleme oder gehen sogar dazu über, den Salzgehaltslevel in ihrem Süßwasseraquarium hoch zu halten, nur um den Ausbruch bestimmter ansteckender Krankheiten zu verhindern. Das Problem einer derartigen Vorgangsweise ist, dass, wenn Fische in einem suboptimalen Salzgehaltslevel gehalten und verschiedensten Behandlungen ausgesetzt werden, sie auf lange Sicht geschwächt werden. Wenn du gut gedeihende, statt gerade noch überlebende Fische haben möchtest, ist die Vorbeugung eine viel bessere Lösung, als die laufende Verwendung von Salz und desorganisierten Notfallsbehandlungen.

Hier ein paar Vorschläge, die das Risiko von Krankheiten in deinem Aquarium senken können.

Fünf sehr häufige Krankheiten in Süßwasseraquarien

Süßwasser-Ichthyophthiriose / Weißpünktchenkrankheit (Ichthyophthirius multifilis)

Süßwasser-Ichthyophthiriose (Ich) wird durch den Parasiten Ichthyophthirius multifilis verursacht und ist allgemein bekannt als Weißpünktchenkrankheit, da das charakteristische Symptom weiße Pünktchen sind. Die weißen Punkte sind eigentlich Zysten und können wie Salzkörner auf der Haut des Fisches aussehen. Ist die Zyste reif, fällt sie vom Fisch ab und versinkt im Substrat, wo sich Tausende neue Parasiten entwickeln. Die Parasiten schwimmen dann frei herum und erkunden das Aquarium nach einem geeigneten Wirt. Hat ein Parasit einen Fisch gefunden, hängt er sich daran und bildet eine neue Zyste.

Wie oben erwähnt, sind die charakteristischsten Zeichen für Ich die weißen Punkte auf der Haut des Fisches. Der Fisch kann sich auch an rauen Oberflächen im Aquarium reiben und mühsam atmen.

Da die Parasiten frei herum schwimmen, ist diese Krankheit hoch ansteckend und es muss das ganze Aquarium behandelt werden. Der Parasit ist nur während er frei herum schwimmt durch Behandlung angreifbar und deshalb musst du mehrere Behandlungen in regelmäßigen Intervallen durchführen, um sicherzustellen, dass alle Parasiten tot sind. Wenn du zehn verschiedene Aquarianer nach der besten Methode zur Behandlung von Ich befragst, kann das sehr wahrscheinlich mit 12 verschiedenen Antworten enden. Eine häufig verwendete Methode ist das Hinzufügen von Salz zum Wasser, idealerweise langsam und nach und nach, um die Fische nicht zu schocken. Die verschiedenen Fische haben eine unterschiedliche Salztoleranz, es ist jedoch ratsam, zumindest 25-40 Teelöffel Salz pro 20 Liter Wasser zu nehmen. Ein weiteres populäres Bekämpfungsmittel ist Malachitgrün, doch sollte diese Medikation nicht für Aquarien mit schuppenlosen Fischen verwendet werden.

Viele Aquarianer erhöhen die Wassertemperatur zur Bekämpfung von Ich, da dies den Lebenszyklus des Parasiten beschleunigt, doch solltest du bedenken, dass eine plötzliche Erhöhung der Wassertemperatur die Fische stressen und den Sauerstoffgehalt senken kann (was besonders problematisch ist für Fische, die bereits mit Atemnot kämpfen).

Samt- / Goldstaub-Krankheit (Oodinium)

Die Samtkrankheit ist auch bekannt als Goldstaubkrankheit und beide Namen beziehen sich auf das Erscheinungsbild infizierter Fische. Bevor es sich herausstellte, dass es sich um eine Krankheit handelt, haben es viele Aquarianer sogar begrüßt, wenn sie die Samtkrankheit in ihren Aquarien hatten, da sie den Fischen ein reizvolles Aussehen verlieh. Jedoch ist die Krankheit beinahe immer fatal, wenn sie in Aquarien unbehandelt bleibt. In Süßwasseraquarien wird die Samtkrankheit typischerweise von Dinoflagellaten-Parasiten der Gattung Oodinium verursacht. Einige Fische, z.B. Bärblinge, sind anfälliger für die Samtkrankheit als andere, können als Brutzelle dienen und damit dazu beitragen, die Anzahl der Parasiten im Aquarium so zu vergrößern, dass sogar eher belastbare Spezies letztendlich der Krankheit erliegen.

Das charakteristischste Symptom der Samtkrankheit ist ein samtiges Aussehen, manchmal mit einer goldenen oder bräunlichen Lage von “Staub”. Der „Staub“ tritt für gewöhnlich als erstes rund um die Kiemen auf und verteilt sich dann allmählich auf andere Körperteile. Infizierte Fische können ihre Flossen einklemmen, ihre Haut auf rauen Oberflächen im Aquarium kratzen und Atemnot bekommen.

Spezies, die speziell anfällig für die Samtkrankheit sind, können mit dieser Krankheit für gewöhnlich ziemlich lange Zeit leben, was aber nicht heißt, dass du mit ihrer Behandlung aufhören sollst. Die Samtkrankheit wird üblicherweise mit Akriflavin (Trypaflavine) oder Kupfer behandelt, abhängig von der Spezies, die du in deinem Aquarium hältst. Eine Standarddosierung ist 0.2 mg Kupfer/Liter oder 1 ml Akriflavin (Trypaflavine)/Liter. Es ist sehr wichtig, die genaue Menge an Wasser in deinem Aquarium zu berechnen, denn beide Behandlungen sind für den Fisch gefährlich. Führe eine Reihe kleiner und sehr häufiger Wasserwechsel durch, sobald die Behandlung abgeschlossen ist.

Argulus / Fischläuse

Argulus, auch bekannt als Fischläuse, ist ein Krebstier-Parasit, der sich mit gekrümmten Haken und Saugern an den Fisch anhängt. Dieser Parasit hat einen direkten Lebenszyklus und befällt nur Fische. Die Paarung erfolgt während der Freischwimmphase des Lebenszyklus und Eierhaufen werden in das Aquarium abgegeben. Nach dem Schlüpfen müssen die Parasiten innerhalb von vier Tagen einen geeigneten Wirt finden, sonst sterben sie. Der gesamte Lebenszyklus liegt zwischen 30-100 Tagen, abhängig von der Wassertemperatur.

Hat sich der Parasit an einen Fisch angehängt, bohrt er sein nadelförmiges Maul in das Gewebe. Dieser Parasit verursacht geschwollene Stellen und Hautblutungen und kann den gesamten Körper befallen, inklusive Flossen und Kiemen. Er ernährt sich von Blut und anderen Körperflüssigkeiten und fügt durch Injizieren von Verdauungsenzymen dem Fisch weiteren Schaden zu, was zu systemischer Krankheit führen kann. Manchmal ist es möglich, den Parasiten mit bloßem Auge zu erkennen, da dieser ovale, flache Parasit eine Länge von 10 mm erreichen kann. Andere Symptome sind kleine, dunkle Flecken auf der Haut, typischerweise hinter den Flossen und um den Kopf herum. Betroffene Fische sind dafür bekannt, ihre Flossen einzuklemmen und sich an rauen Oberflächen im Aquarium zu kratzen.

Ein 10-30 Minuten lang dauerndes Kaliumpermanganat-Bad (10 mg Kaliumpermanganat pro Liter Wasser) reicht für gewöhnlich, um den Argulus-Parasiten umzubringen. In manchen Situationen musst du das gesamte Aquarium mit 2 mg Kaliumpermanganat pro Liter behandeln, um sie loszuwerden. Es ist möglich, die Parasiten mit einer Pinzette vom Fisch abzunehmen, jedoch kann es trickreich sein, alle Parasiten zu finden und zu entfernen.

Columnaris (Chondrococcus columnaris)

Columnaris ist allgemein bekannt als Maulpilz, wird aber eigentlich durch ein Bakterium namens Chondrococcus columnaris verursacht. Für gewöhnlich ist es ein Zeichen schlechter Wasserqualität im Aquarium, du solltest daher beginnen, häufigere Wasserwechsel vorzunehmen, wenn sich das Problem manifestiert. Neu eingebrachte Fische sind besonders anfällig für dieses Bakterium.

Die ersten Symptome von Columnaris sind üblicherweise graue oder weiße Linien oder Flecken am Körper des Fisches, besonders rund um das Maul. Es kann fast wie Watte aussehen. Der Fisch wird sich schwer tun beim Fressen und das Bakterium wird auch Toxine abgeben, die ihn weiter schwächen. Die Flossen können beginnen sich zu verschlechtern und wenn die Kiemen befallen werden, bekommt der Fisch Schwierigkeiten beim Atmen. Ein schwer infizierter Fisch wird für gewöhnlich seine Flossen einklemmen.

Da diese Krankheit durch ein Bakterium verursacht wird, sind üblicherweise Antibiotika erforderlich. Es ist wichtig, so rasch als möglich zu behandeln, denn hat sich die Krankheit auf die inneren Organe ausgebreitet, ist die Chance, dein Haustier wieder gesund zu machen, gering. Ein Beispiel einer empfohlenen Behandlung ist 10-20 mg Chloramphenicol pro Liter Wasser. Nach der Erstdosis ist es wichtig, zwei Tage später mit einer zweiten Dosis nachzubehandeln.

Dropsy

Dropsy ist eine häufige Aquariumskrankheit, über die wir noch immer sehr wenig wissen. Die meisten Experten glauben, dass sie durch Bakterien verursacht wird, einige haben aber auch darauf hingewiesen, dass ein Virus ebenfalls in der Lage ist, Dropsy auszulösen. Dropsy kommt besonders häufig bei Fischen vor, die bereits durch irgend etwas, wie schlechte Wasserqualität oder ungeeignete Ernährung, geschwächt sind.

Das Hauptsymptom von Dropsy ist ein geschwollener oder ein hohler Bauch. Die Schuppen des Fisches können ebenfalls über den geschwollenen Bereichen abstehen, was dem Fisch ein „Kieferzapfen“-Aussehen verleiht. Ein betroffener Fisch wird typischerweise lustlos werden und seinen Appetit verlieren. Die Nieren werden zerstört, was zu Flüssigkeitsansammlung und/oder Niereninsuffizienz führt.

Dropsy ist schwierig zu behandeln und oft fatal. In vielen Fällen ist es das Beste, den befallenen Fisch einzuschläfern, um ihm Leiden zu ersparen und das Problem der Ansteckung von anderen Fischen zu vermeiden. Wenn du behandeln möchtest, ist es möglich, das Wasser mit Arzneistoffen zu versetzen, doch wenn dein Fisch noch frisst, ist es besser, mit Arzneimitteln versetztes Futter zu geben, da es sich hier um eine innere Krankheit handelt. Besorge dir Chloromycetin oder Tetracyclin (andere Antibiotika können ebenfalls wirken, doch überprüfe das mit einem Tierarzt oder erfahrenen Aquarianer, um sicher zu sein) und mache eine 1% Futter-Mischung. Das bedeutet, eine Standard-250 mg-Tablette ist ausreichend für 25 g Fischfutter.

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