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  1. Marion Flowerhorn UFA auf Der Flowerhorn-Fisch am

Algenfresser

Wenn man kleine oder größere grüne Flecken oder sogar Haaralgen im tropischen Süßwasseraquarium entdeckt, wird üblicherweise erst versucht sie von Hand zu entfernen. Nachdem kranke Pflanzen Wochen lang sorgfältig entfernt oder zurück geschnitten werden, kommt die Feststellung, dass es fast unmöglich ist die ständig weiter wachsenden Algen vom Aquarium fern zu halten. Ein gewöhnlicher Aquarianer wird in dieser Phase dann erwägen, ob vielleicht Algenfresser ins Becken gelegt werden sollten. Zoogeschäfte lieben solche Klienten, weil es sehr leicht ist, die verzweifelten Fischhalter zu überzeugen, dass bestimmte Fische das Problem innerhalb einer kurzen Zeit lösen werden. Außerdem wird ein geschickter Händler raten, mehr als 1-2 Fische einzusetzen, damit die Algen so bald wie möglich aus dem Becken entfernt werden. Und so kaufen sich Leute oft 5 bis 10 Fische ohne auch nur irgendetwas über ihre Ansprüche, Gewohnheiten usw. zu wissen. Um vermeiden zu können dass das Becken voller Unkraut wird, muss man erst verstehen was Algen sind, was zu ihrer Vermehrung beiträgt, und was zu tun ist, wenn sie außer Kontrolle geraten.

Was trägt zum Algenwuchs bei?

Wodurch kann der Algenwuchs vermieden werden?

Im allgemeinen sollte man festlegen, dass Algen nicht in allen Fällen schädlich sind. Wenn du wegen der Algen nicht mehr durch das Glas sehen kannst, solltest du unbedingt etwas tun. Andernfalls musst du dir keine sorgen machen, weil junge Antennen-Harnischwelse Algen sehr schätzen. Dazu müssen die Antennen-Harnischwelse natürlich erst Junge haben.

Als Algenfresser geltende Fische:

Zur Algenentfernung benutzte Werkzeuge können die Algenfresser im Süßwasseraquarium nicht ersetzten, weil ihre Effizienz davon abhängt, wie leicht und oft sie verwendet werden können. Alle sollten verstehen dass eine Bürste nutzlos ist in einem vollgepflanzten Becken, hinter Steinen, in Höhlen usw. Im Unterschied zu Plastik- oder Metallwerkzeugen können Algenfresser jede Stelle jederzeit erreichen, wobei die Arbeit nur von ihrem Appetit und von ihrer Größe abhängt. Deshalb sind die Jungen der Antennen-Harnischwelse und der anderen Arten die beste Lösung zur Entfernung der Algen.

Algen können aufgrund ihrer Färbung, Größe und Entwicklungsbedingungen in mehrere Gruppen unterteilt werden.

Die grünen Pünktchen

Algen sind ein natürlicher Teil eines jeden Aquariums und sind außer sehr neuen Becken wahrscheinlich überall vorhanden. Nach meiner Erfahrung sind die am weitesten verbreiteten und am öftesten gesehenen Algen die kleinen grünen Punkte, welche auf Glas, Steinen, Pflanzen, Treibholz und verschiedenen Dekorationen wachsen. Diese Algen entwickeln sich in Becken mit starker Beleuchtung. Wahrscheinlich müssen keine Algenfresser gekauft werden um diese zu entfernen, weil sich die grünen Punkte gewöhnlich nicht im ganzen Becken verbreiten, und nur sporadisch, in ungefähr 0,1 bis 2-3 mm großen Flecken wachsen. Außerdem werden sie von den Algenfressern nicht gefressen. Mit Bürsten oder anderen Werkzeugen wird ihr Entfernen sehr viel Zeit in Anspruch nehmen, weil sie vor allem von Glasoberflächen sehr schwer zu beseitigen sind.

Die Haaralgen

Mit diesen Algen hatte ich seit dem Kauf einer zusätzlichen Lampe von 25 Watt Probleme. Sie entwickeln sich in Becken mit hoher Ammoniak-Konzentration, und das Schneiden von Pflanzen trägt zu ihrem Wachstum bei. Haaralgen wachsen schnell, vor allem auf Vallisneria-Arten. Eine mögliche Weise sie im Aquarium zu bekämpfen besteht darin, sie und auch von ihnen eroberte Pflanzen von Zeit zu Zeit zurück zu schneiden. Man muss nicht die ganze Pflanze entfernen, nur die Teile auf denen die Algen wachsen. Verkäufer loben üblicherweise Ancistrus-Arten als die beste Lösung, ich würde sie aber nicht empfehlen, weil nur kleine Exemplare (bis zu 1 cm lange Fische) diese Algen fressen. Erwachsene Fische sind viel zu faul dazu die Pflanzen zu besteigen um sie zu fressen. Granulat, Gemüse und Rinderherz schmecken ihnen viel besser als Haaralgen und sie werden einfach abwarten gefüttert zu werden. Der auch Pleco genannte Punktierte Schilderwels (Hypostomus punctatus) gilt als hervorragende Lösung, allerdings ändern sich mit dem Aufwachsen auch bei diesen Fischen die Ernährungsgewohnheiten.

Braunalgen

Braunalgen können in neuen Aquarien auftreten, vor allem wegen instabiler chemischer Wasserbedingungen. Gedämpftes licht trägt zum Wachstum dieser Algen bei. In den meisten Fällen verschwinden sie mit der Zeit. Die meisten Algenfresser fressen sie, alte Fische werden aber eher auf das Granulat warten. Zu beachten ist, dass 4 oder 5 Algenfresser dieses Problem innerhalb einer einzigen Woche nicht lösen können. Braunalgen mögen Javamoos. Als ich zum ersten Mal ein Becken mit Javamoos gekauft habe, wurde diese Pflanze braun anstelle der netten Grüntöne die man auf Fotos sieht. Als Grünschnabel dachte ich das Javamoos sei tot. Jetzt kann ich nur noch einsehen wie sehr ich mich damals geirrt habe, das Moos wurde nämlich mit Braunalgen überfüllt.

Blaualgen

Diese Algen könnten gefährlich werden, und nicht nur für die Fische. Blaualgen sind eigentlich Bakterien, die in warmen, seichten, sich nur langsam bewegenden oder ganz stillen Süßwässern leben. Sie werden auch Cyanobakterien genannt, dürften aber vielen auch als Algenblüte bekannt sein. Für ihr Leben brauchen sie Licht, weil sie Photosynthese betreibende Bakterien sind. Die zuerst entdeckten Arten waren blaugrün, heute sind aber auch weitere Färbungen zwischen olivgrün und rot bekannt.

Es ist nicht schwer die Blaualgen zu entfernen. Das Wasser muss nur sehr gut gelüftet und gefiltert werden.

Rotalgen/Pinselalgen

Ich habe keine Erfahrung mit diesen Algen, andere Quellen sagen aber, dass sie hohe pH-Werte und hohe Wasserhärte bevorzugen. Die Siamesische Rüsselbarbe (Crossocheilus siamensis) frisst sie gerne.

Algen als grüne Fleckchen GAlgen als grüne Fleckchen

Haaralgen Haaralgen, 1

Haaralgen Haaralgen, 2

Zusätzliche Tipps

Zur Beseitigung der Algen sollten keine Chemikalien eingesetzt werden. Algenfresser sind eine viel bessere Lösung, weil durch Chemikalien die Fische und Pflanzen im Becken ernste Schaden bekommen können. Chemikalien dürfen nur dann verwendet werden, wenn sich keine Fische im Becken befinden. Nach der chemischen Behandlung eines Beckens sollte man immer eine bestimmte Zeit warten, bevor Fische ins Becken kommen. Auch während dieser Wartezeit sollte ein starkes Filtersystem verwendet und das Becken so viel wie möglich gelüftet werden. Die Wartezeit zwischen der Beckenbehandlung und der Besetzung mit Fischen sollte mindestens 1 Woche betragen.

Nützliche Links (Englischsprachige Texte)

thetropicaltank.co.uk/algae.htm, fishpondinfo.com/sae.htm

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